HS-006-13

Motivation - Abwehr - Widerstand
Leistungsverweigerung als Problem in der beruflichen Integration

Widerstand zeigt sich in der beruflichen Eingliederung in sehr unterschiedlichen Erschei­nungsformen: Passivität, offene Arbeitsverweigerung, die „gelben Scheine", zu spät kommen, vergessen, immer dagegen sein, Überanpassung, usw.: Sogar wenn vordergründig Absichtserklärungen vorliegen, an der Berufsperspektive arbeiten zu wollen, stehen diese zum Teil im Widerspruch zum tatsächlichen Verhalten. Es ist oft nur wenig Anstrengung zu beobachten, um das berufliche Ziel zu erreichen.

Der Umgang mit Widerstand stellt für die beteiligten Mitarbeiter/innen eine Herausforderung dar. In der Interaktion können sich je nach Erscheinungsform Gefühle von Mitleid, Hilflosigkeit bis hin zu Ärger entwickeln, die wiederum Interventionen zur Folge haben können, die nicht hilfreich sind evtl. sogar den Gegenteileffekt hervorrufen können.

Widerstand ist nicht zu trennen von Motivation. Um Widerstand entgegen zu wirken, gilt es, Motivationsblockaden zu erkennen und Motivationsknöpfe herauszufinden.

Neben der Auseinandersetzung mit Entstehungsformen von Motivation und dem Kennen­lernen verschiedener Motivationstheorien wird es in der Veranstaltung darum gehen, sich mit den Ursachen von Widerstand auseinander zu setzen, seinen Nutzen/Sinn zu erkennen und Strategien im Umgang mit Widerstand zu entwickeln.

Themenschwerpunkte:
Entstehungsformen von Motivation im Zusammenhang mit Zielen

Zielgruppe:
Pädagogische Mitarbeiter/innen, Ausbilder/innen und Anleiter/innen aus Maßnahmen der beruflichen Integrationsförderung