HS-014-13

Motivierende Gesprächsführung

Fehlende Motivation und Lernbereitschaft der Jugendlichen sind immer wieder Faktoren, die den Ausbildungsprozess erschweren und einen Abschluss verhindern können.

Im Rahmen der individuellen Förderplanung ist es das Ziel vieler Fördergespräche, eine größere Veränderungsbereitschaft und einen größeren Ausbildungswillen zu erzeugen. Sanktionen, Ermahnungen und Konfrontationen verpuffen oftmals wirkungslos angesichts komplexer, krisenhafter Lebenssituationen der Auszubildenden. In Gesprächen mit ihnen begegnen Pädagog(inn)en häufig ambivalentem und widerständigem Verhalten.

Die Methode der motivierenden Gesprächsführung, die ursprünglich für den Suchtbereich entwickelt wurde, weist neue erfolgreiche Wege und kann ein geeignetes Instrument sein, Jugendliche zu mehr Selbstverantwortung zu führen, Lernbereitschaft zu wecken und Möglichkeiten der Selbstverpflichtung zu entwickeln.

In diesem Seminar werden der Hintergrund und die Methode der motivierenden Gesprächsführung vorgestellt und Möglichkeit geboten, einen klientenzentrierten und direktiven Gesprächstil zu üben und zu reflektieren.

Themenschwerpunkte:

Zielgruppe:
Ausbilder/innen, Stützlehrer/innen und Sozialpädagog(inn)en im Bereich BüE, abH und BvB, Berater/innen in Maßnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene