HS-108-13

Führung ohne Weisungsbefugnis / Laterale Führung

Auch in den Arbeitsprozessen bei öffentlichen und freien Trägern muss man sich zunehmend mit Fachkräften anderer Bereiche und Organisationen verständigen, um erfolgreich Ziele zu erreichen. Man ist aufeinander angewiesen, ohne dass man anweisen kann.

Wer in Abteilungs-, Bereichs- und Organisations-übergreifenden Kooperationen und Vernetzungen seine Ziele erreichen will, muss das Zusammenspiel zwischen Verständigung, Macht und Vertrauen kennen. Kooperieren ist riskant. Das Handeln der Einen ist davon abhängig, wie die Anderen vorgehen. Vertrauen ist ein Weg, damit trotz dieser unvermeidbaren Unsicherheit Kooperation zustande kommt.

Hinter dem Begriff „Laterales (seitliches) Führen" steht mehr als die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Einzelnen auf der individuellen Ebene. Nach dem Konzept von KÜHL u. a. vertreten die Fachkräfte selbstverständlich die jeweiligen Interessen ihrer Bereiche bzw. Organisationen. Erfolgreiche Kooperationen setzen die Kenntnis und das Verstehen der unterschiedlichen „Logiken" der jeweiligen Organisation(s-Einheit) voraus.

In diesem praxisorientierten Workshop sollen anhand von Beispielen der Teilnehmer/innen:

Zielgruppen:
Mitarbeiter/innen ohne Weisungsbefugnis aber mit spezifischen Aufgaben als Teamleiter/innen, Projektleiter/innen, Koordinato(inn), Moderator(inn)en, Qualitätsmanager/innen sowie in Stabsstellen, mit Querschnittsaufgaben, in Kooperationsprojekten (z.B. in der Fallbearbeitung)