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Bitte beachten: Bildungsscheck NRW: Neue Förderrichtlinien - neue Zielgruppen!

Bildungsprämie des Bundes: Informationen dazu: www.bildungspraemie.info

 

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Letzte Änderung
17.09.2018, 21:30 Login

HS-111-13

Befreiungsschlag Kooperation
Gemeinsam stark: Runde Tische, Netzwerke und Konsortien

Alleine stark sein ist gut. Aber was tun, wenn es alleine kaum mehr geht? Wenn der Träger zum Getriebenen wird?

Das Tagesseminar setzt auf die Rückgewinnung der vollen Handlungsfähigkeit durch Kooperation. Regionale Netzwerke und Trägerverbünde, Runde Tische und Konsortien sind auf Organisationsebene gangbare Auswege aus der Konkurrenzlogik im Bereich beruflicher Bildung.

Immer häufiger stoßen berufliche Bildungsträger an ihre Grenzen: materiell, personell und in Hinblick auf kreative Ideen.

Zum Teil ist dies der strukturellen Situation geschuldet: Mitarbeiter mit nur befristeten Verträgen identifizieren sich nicht so stark mit dem Träger, um gestaltend einzugreifen; besonders langjährige Kollegen „sprühen" nicht mehr wie früher, der finanzielle Spielraum schrumpft. Träger haben zur Sicherung ihrer Standorte ein sehr breites Maßnahmenspektrum ins Programm genommen, was zu neuen personellen und finanziellen Spannungen führt.

Auch hier liegt eine Lösung für diese Herausforderungen außerhalb des Systems. Die Gründe, um externe Kooperationspartner zu suchen, sind vielfältig.

Um bei den Teilnehmern mehr Identifikation mit dem Träger zu erreichen und Motivation für die Ausbildung zu fördern, bieten Sport- und Kulturvereine eine gute Chance. Zudem kommt hierdurch mehr „Alltag" und „Leben" in die Ausbildung - Bereiche also, in denen die Jugendlichen ihre Stärken sehen.

Zur Verstärkung der Mitarbeiterdecke und zur Absicherung von besonderen Engpässen (Urlaub, Krankheit, regelmäßige Teamsitzungen und Fallbesprechungen) kann die Zusammenarbeit mit Freiwilligenverbänden und Patenmodellen lohnenswert sein.

Wer als Träger sein Standing insgesamt verbessern will, setzt auf das Anbahnen von Trägerverbünden. Das kann auf lokaler Ebene passieren und weit über den Rahmen von Bietergemeinschaften hinausreichen. Mit Bildungsträgern als Kooperationspartnern auf überregionaler Ebene lassen sich insbesondere Erfahrungen und Informations-Know-How gemeinsam nutzen; zusätzlicher Gewinn für beide Seiten entsteht durch gegenseitiges Coachen und Fortbilden sowie durch gemeinsames Qualitätsmanagement und Ressourcennutzung.

Für eine inhaltliche Unterstützung der Arbeit mit Teilnehmern mit Multiproblemlagen sind Schuldnerberatungen, Suchtberatung und Jugendhilfeträger geeignete Ansprechpartner. Ebenso können das Quartiersmanagement sowie Stadtteilvereine den Ausbildungsalltag beleben, bereichern und sinnvoll ergänzen. Aber auch Stiftungen, Lokalzeitungen, Firmen und weitere Personen des öffentlichen Rechts können Kooperationspartner werden.

Ansatzpunkte der Zusammenarbeit werden präsentiert, Knackpunkte erläutert, gute Praxis vorgestellt.

Themenschwerpunkte:


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